Good to Know: Google erklärt Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit im Internet
Mit der neuen Kampagne „Good to know“ hat sich Google zum Ziel gesetzt, Nutzern mit geringem technischen Wissen die wichtigsten Grundlagen über Internet Security zu vermitteln. Das Unternehmen unterstreicht damit seine Politik, Transparenz, Datensicherheit und Schutz der Privatsphäre zu vermitteln. Die Tipps reichen dabei von einfachen Begriffserklärungen bis zu Erklärvideos über Malware und das sichere Surfen im Internet. Aktuell ist die Kampagne nur in englischer Sprache verfügbar, wann eine deutsche Übersetzung folgt, ist unbekannt.
Google Good to Know im Überblick
Fachbegriffe verständlich erklärt: der Jargon Buster. Wer technisch weniger versiert ist, trifft im Internet auf eine Vielzahl von Begrifflichkeiten, die selten selbsterklärend sind. Unter der Rubrik „Jargon Buster“ erklärt Google die wichtigsten Fachbegriffe von Cookies bis Spam. Da die Begriffe momentan nur auf Englisch erklärt werden, empfiehlt sich für deutsche Nutzer eher ein deutsches Glossar. Für Nutzer mit guten Englischkenntnissen können die Erklärungen jedoch eine sinnvolle Hilfestellung sein.
Sicherheit im Internet: Stay safe online. Die Kategorie „Stay safe online“ erklärt, was Phishing und Malware ist und wie man sich dagegen schützt, was geschützte Seiten sind, was es beim Mobilen Internet, bei Gmail oder beim Shoppen zu beachten gibt. Außerdem gibt es Hinweise zum Erstellen sicherer Passwörter sowie zu Googles eigenen Sicherheits Tools.
Datensicherheit im Internet: Your data on the Web. Die Bedeutung und der Sinn von Cookies und IP-Adressen wird unter dem Punkt „Your data on the Web“ erklärt. Google erklärt außerdem, warum manche Seiten einen Login erfordern und gibt noch einmal den Hinweis, wie wichtig ein sicheres Passwort ist.
Datensicherheit bei Google: Your data on Google. In dieser Kategorie erklärt Google seine Datenschutzprinzipien und stellt heraus, welcher Mehrwert dem Nutzer beim Verwenden von Google-Diensten entsteht, indem seine Daten gesammelt und ausgewertet werden. Dienste wie die Googlesuche, AdWords und der Google Account werden im Hinblick auf Datenschutz erläutert.
Kontrolle über die eigenen Daten: Manage your Data. Wie Nutzer die Kontrolle darüber behalten, welche Daten sie im Internet von sich preisgeben und wie sie diese verwalten können, erklärt die Kategorie „Manage your Data“. Hier geht es zum Beispiel um die Verwaltung von Cookies, das Google-Dashboard, den +1 Button, die Incognito-Einstellung in Chrome und die personalisierte Suche.
Weitere Informationsseiten made by Google
Der YouTube Channel von googleprivacy erklärt in fast 50 englischsprachigen Videos wichtige Begrifflichkeiten rund um die Sicherheit im Internet und wichtige Schritte zum Schutz der eigenen Daten.
Das Google Datenschutz-Center bietet Informationen über den Datenschutz bei den verschiedenen Google Produkten und Services wie Google+, Blogger, der +1 Schaltfläche, der Google-Toolbar, YouTube sowie AdWords und AdSense. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Datenschutzbestimmungen von Google.
Im Family Safety Center geht es um die Sicherheit junger Internetnutzer. Eltern erhalten Tipps über sicheres Surfen und lernen Googles Sicherheitstools wie SafeSearch, YouTube Safety und Android Market Rating kennen.
Auf der Website Teach Parents Tech kann eine Nachricht für die eigenen Eltern oder eine andere Person aus dem eigenen Umkreis erstellt werden, die dem Empfänger mit Hilfe von englischsprachigen Google-Videos helfen soll, wichtige technische Begriffe und Funktionen zu verstehen. Hier werden Fragen beantwortet wie zum Beispiel: „Wie erstelle ich ein sicheres Passwort?“, „Wie melde ich mich von einem Newsletter ab?“ Oder „Wie finde ich eine Pizzeria in der Nähe?“
Google und der Datenschutz
Die massive Kritik an Googles Umgang mit dem Datenschutz zwingt das Unternehmen offensichtlich dazu, offensiver mit dem Thema Sicherheit im Internet, Privatsphäre und Datenschutz umzugehen. Negative Schlagzeilen schärfen das Bewusstsein der Nutzer für die Problematik und sensibilisieren sie im Hinblick auf Googleprodukte und neue Services. Spätestens seit der Einführung von Google+, das Nutzern abverlangt, private Daten dem Konzern zugänglich zu machen, muss Google seinen vorbildlichen Datenschutz hervorheben. Auch „Search Plus Your World“ dürfte nicht nur bei vielen Nutzern für ungewohnte Suchergebnisse führen, sondern auch zu Verunsicherung und vielleicht sogar Verärgerung führen. Unabhängig davon, wie man Googles neueste Kampagne und die Intention dahinter bewerten möchte, ist es immer eine gute Idee, zur Information der Nutzer beizutragen und wichtige Themen wie Datenschutz ins Bewusstsein zu rücken.
Alle Einträge von Sandra Markert


