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Content Audit – Das Fundament für erfolgreiche Webseiten

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass Suchmaschinen wie Google die Qualität der Webseiteninhalte zunehmend als wichtigen Rankingfaktor betrachtet. Auch für Seitenbesucher sind gut aufbereitete Inhalte mit das Hauptkriterium für die Beurteilung der Webseite. Der Erfolg einer Webseite steigt und fällt häufig mit dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein bestimmter Webseiteninhalte.

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Um User und Suchmaschinen dauerhaft zufrieden zu stellen, müssen die Webseiteninhalte in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand gestellt werden. Hierzu bietet sich ein Content-Audit an. Dieser ist mit einer Inventur vergleichbar: Content-Audit beschreibt die Sichtung, Sortierung, Bewertung und Strukturierung von Webseiteninhalte. Gegenstand des Audits ist es herauszufinden, welche Inhalte dazu beitragen, die gesetzten Webseitenziele zu erreichen und welche nicht. Webseitenbetreiber erhalten einen Gesamteindruck über die auf der Webseite bereitgestellten Inhalte. Ein Content-Audit bietet noch weitere zahlreiche Vorteile:

  • Sie erkennen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind Ihre Webseitenziele zu erreichen.
  • Sie entdecken, ob wichtige Inhalte fehlen und ob es im Allgemeinen Schwachstellen im Strukturaufbau gibt.
  • Sie identifizieren Verbesserungspotenziale.
  • Sie entdecken, ob sich auf Ihrer Webseite Duplicate Content eingeschlichen hat.
  • Sie erhalten einen Eindruck über die Contentqualität auf Ihrer Webseite.
  • Sie erhalten Ideen für potenziell neue Inhalte.
  • Sie erfahren, ob Sie Ihre Zielgruppe im richtigen Ton ansprechen.

Professionell betriebene Webseiten kommen um ein Content-Audit also nicht herum. Doch viele scheuen sich davor, kostet eine Bestandaufnahme Zeit, Geld und Ressourcen. Je nach Umfang kann ein gründlich durchgeführter Audit zwischen einigen Stunden und mehreren Wochen beanspruchen.

Wann Sie ein Content-Audit durchführen sollten

Prinzipiell kann ein Audit jederzeit durchgeführt werden. Mögliche Gründe, wo ein Content-Audit Sinn macht sind beispielsweise wenn auf wichtigen Seiten hohe Abbruchsraten zu beobachten sind, wenn die Webseitenbesucher sich negativ über den Content äußert oder Sie den Überblick über die Webseiteninhalte verloren haben. Ein Audit bietet sich auch dann an, wenn sich die Webseitenziele verändern oder wenn Sie herausfinden wollen, wie Sie im Vergleich zu Ihren Mitbewerber stehen. Es gibt jedoch vier Projektsituationen, bei denen Sie auf jeden Fall einen Content-Audit durchführen sollten:

  • Kompletter Webseiten-Relaunch
  • Partielles Webseiten-Redesign
  • Einführung neuer Content-Seiten, Module oder Features
  • Einführung eines neuen Content-Management-Systems

Eine gute Vorarbeit ist das A und O

Der Content-Audit selber ist in mehrere Phasen unterteilt: Phase 1: Vorarbeit, Phase 2: Content-Analyse, Phase 3: Ableitung von Maßnahmen.

Phase 1: Vorarbeit – Ein Content-Audit bedarf einer guten Vorarbeit. Je gründlicher die Vorarbeit, desto effizienter können Sie den Audit durchführen und umso besser sind die gewonnen Ergebnisse. Die Vorarbeit dient der klaren Fokussierung und verhindert, dass Sie sich während des Audits verzetteln. Vor dem Start sollten Sie so detailliert wie möglich die jeweiligen Projektziele definieren. Fragen Sie sich regelmäßig, was Sie mit dem Content erreichen wollen. Im zweiten Schritt sollten Sie den Umfang klären. Soll die komplette Webseite analysiert werden oder nur einzelne Themenbereiche und Seiten? Welche Informationen sollen im Content-Audit erfasst werden? Sind diese Fragen geklärt, dann sollten Sie sich darüber Gedanken machen, welche Personen mit der Analyse betreut werden sollen. Bei Content-Audits größeren Umfanges kann es Sinn machen, die Analyse auf mehrere Personen zu verteilen. Ernennen Sie in diesem Fall einen Projektleiter, der die einzelnen Projektmitarbeiter koordiniert.

Phase 2: Content-Analyse – Führen Sie abschließend eine Aufwandsabschätzung durch. Für das Bestandsverzeichnis eignet sich besonders gut Excel. Mögliche Datenfelder können sein:

  • Seitenname
  • Seiten-ID
  • Typ (Landing Page, Content Page etc.)
  • Kategorie (Leistungen, Über uns, Produkte etc.)
  • Contentart (Text, PDF, Video, Bild etc.)
  • Textelement (Headline, Body, Links etc.)
  • Wortanzahl
  • URL
  • Meta Description
  • Relevante Keywords
  • Anchor-Texte
  • Priorität der einzelnen Seite
  • Lesbarkeit/Verständnis
  • Seite zuletzt aktualisiert
  • Bearbeiter
  • Vorgesehene Aktion (z.B. bleibt in der Form bestehen, Seite muss inhaltlich erweitert / angepasst werden, Inhalte können gelöscht werden)
  • Sonstige Anmerkungen

Phase 3: Ableitung Maßnahmen – Nach der Content-Analyse werden konkrete Handlungsanweisungen abgeleitet und an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Die Maßnahmen dienen der Beseitigung der im Audit festgestellten Schwachstellen. Um eine reibungslose Kommunikation mit den für die Umsetzung zuständigen Mitarbeiter zu gewährleisten, bestimmen Sie einen Maßnahmenverantwortlichen. Dieser steht mit den betreffenden Mitarbeitern im engen Kontakt und überprüft den Fortschritt der definierten Maßnahmen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist nicht mehr Bestandteil des Content-Audit. Der eigentliche Audit endet mit der Maßnamenableitung. Doch in Hinblick auf zukünftig durchgeführte Webinhaltsanalysen sollten Sie die durchgeführten Arbeiten im Auge behalten.

Was wir für Sie tun können

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