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Merchant Center und AdWords verbinden und Datenfeed einrichten – PLAs Teil 1

Seit diesem Jahr ersetzen die Product Listing Ads (PLAs), die Anzeigen mit Produktinformationen, die kostenlosen Google Shopping Ergebnisse. In diesem ersten Teil unserer Reihe geht es um die Grundlagen: Die Einrichtung eines Produktdatenfeeds und die Verknüpfung von AdWords und dem Google Merchant Center.
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Die Product Listing Ads in Googles Suchergebnissen

Datenfeed einrichten

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Datenfeed für Product Listing Ads zu erstellen:

  1. Für eine überschaubare Anzahl an Produkten besteht die technisch einfachste Lösung darin, eine Produkttabelle in Excel anzulegen, in der jedes Produkt eine Zeile, jede Eigenschaft eine Spalte ausmacht. Diese xls-Datei wird anschließend als txt-Datei gespeichert. Der Vorteil liegt hierbei in einer guten Übersichtlichkeit über Produkte, für eine große Anzahl an Produkten ist eine solche manuelle Bearbeitung jedoch wenig praktikabel.
  2. Für Shops mit vielen Produkten ist eine XML-Datei vorzuziehen, die in der Regel automatisch generiert wird (viele Shopsysteme ermöglichen einen solchen automatischen Export der Produkte in eine XML-Datei). Der Vorteil liegt hier darin, dass einfacher mehrere Werte für ein Attribut angelegt werden können.

Der Datenfeed muss mindestens die vorgeschriebenen Attribute enthalten, es ist außerdem empfehlenswert, alle optionalen Attribute zu verwenden, die für das jeweilige Produkt sinnvoll sind. Besonders wichtig sind hierbei Attribute, die für das Matching von Suchanfragen auf Produktanzeigen eine Rolle spielen: der Titel, die Beschreibung und die Produktkategorie. Um für relevante Suchanfragen gefunden zu werden bzw. die Chance zu erhöhen, dass die eigenen Produkte angezeigt werden, sollten also unbedingt Keywords in Titeln und Descriptions verwendet und die korrekten Produktkategorien ausgewählt werden. (Mehr hierzu lesen Sie im vierten Teil unserer Reihe, in unseren Tipps für die Optimierung von PLAs.) Ebenso große Bedeutung kommt der EAN zu, anhand der Google Produkte zuordnen kann und die daher unbedingt korrekt eingetragen werden muss.

Zu den vorgeschriebenen Attributen gehören:

  • der Produktname
  • der Preis
  • die Mehrwertsteuer und die Versandkosten (beide Werte können auch als Tabelle in den Einstellungen im Merchant Center hinterlegt werden und müssen nicht für jedes Produkt einzeln eingegeben werden)
  • die Verfügbarkeit
  • die Produktkategorie (hier schreibt Google Kategorien vor, aus denen die passende ausgewählt werden muss)
  • eine EAN (für Bücher entsprechend die ISBN)
  • ein Produktbild (möglichst in hoher Qualität)
  • ein Link auf die Produktdetailseite im Shop.

Für den Anfang bietet es sich an, mit einer kleinen Menge an Produkten zu beginnen (etwa 20 bis 50 Produkte) und sukzessive die Anzahl zu erhöhen. Der erstellte Datenfeed wird im Merchant Center oder mit Hilfe der Google Content API hochgeladen.

Datenfeed aktualisieren

Es ist vorgeschrieben, den Datenfeed mindestens einmal alle 30 Tage neu hochzuladen. Anderenfalls droht eine Abwertung der PLA-Kampagne. Google selbst empfiehlt jedoch, den Feed mindestens einmal alle 14 Tage zu aktualisieren. Grundsätzlich ist der Neu-Upload immer dann zu empfehlen, wenn sich m Produktbestand des Feeds etwas ändert, besonders wenn Produkte nicht mehr lieferbar sind oder sich Preise ändern. Google legt großen Wert auf korrekte Informationen in den PLAs, darum sollte hier unbedingt auf Aktualität geachtet werden. Auch auf Fehler wie falsche oder fehlende Attribute oder ein nicht erreichbarer Datenfeed sollte unbedingt geachtet und das Problem zeitnah behoben werden. Werden zu viele Artikel abgelehnt, beeinflusst dies die Qualität der Kampagne. Eine zu große Anzahl an abgelehnten Artikeln kann im schlimmsten Fall zur Deaktivierung der PLA Kampagne führen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Feed neu hochzuladen:

  1. Automatische Uploads
  2. Upload per File Transfer Protocol (FTP)
  3. Googles Content API

AdWords mit dem Merchant Center verbinden

Um Anzeigen mit Produktinformationen zu schalten, sind ein Google AdWords Account sowie ein Zugang zum Google Merchant Center erforderlich, die miteinander verknüpft sind. Beide Konten können kostenlos eingerichtet werden, die einzige Voraussetzung ist ein E-Mail Account bei Googlemail. Wer keinen von beiden Accounts besitzt, meldet sich zunächst im Merchant Center an, lädt den Datenfeed hoch und erstellt anschließend einen neuen AdWords Account über den AdWords Tab im Merchant Center, indem die erste Kampagne mit Geboten und Tagesbudget erstellt und die Zahlungsinformationen hinterlegt werden. (Zu den ersten Schritten und der Einrichtung der PLA Kampagnen lesen Sie bitte den zweiten Teil unserer Reihe.) Gibt es bereits ein AdWords-Konto, werden die beiden Accounts über die Kundennummer miteinander verknüpft. Detaillierte Informationen hierzu bietet die AdWords-Hilfe.

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Merchant-Center
Verknüpfung des Google Merchant-Centers mit dem AdWords-Konto

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