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Record-Einträge einer Domain-Verwaltung und was Sie bei Anpassungen beachten müssen

Als Webseitenbetreiber müssen Sie sich auch mit der Verwaltung Ihrer Domain beschäftigen. Hierbei handelt es sich nicht nur um den Kauf einer Domain, sondern auch um die Konfiguration für Webserver und E-Mailserver. Hauptsächlich betrifft dies größere Unternehmen oder Agenturen, die Domains auf separaten Servern verwalten, welche von den eigentlichen Web- oder E-Mailservern betrieben werden.

Ein Beispiel für ein solches Szenario sind Anbieter wie NICdirekt oder 1Blu, bei denen Domains gekauft und verwaltet werden und die sich auf das Hosting von Großunternehmen spezialisiert haben. Aber auch normale Webhoster wie Mittwald, Webgo, Host Europe etc. bieten in Teilen eine Konfiguration der Domain an.

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Abb.1: Record-Einträge für eine Domain der internetwarriors GmbH

Die Konfiguration des Domain Name System

Bei dem Domain Name System, häufig abgekürzt als DNS, handelt es sich um einen der wichtigsten Dienste im Internet. Sogenannte DNS-Server kümmern sich darum, dass die URL-Bezeichnungen in IP-Adressen umgewandelt werden.

Tippen Sie eine URL in den Browser ein, können Server im Internet zunächst einmal damit nichts anfangen, weil sie IP-Adressen nutzen, um sich zu identifizieren. Bei einer IP-Adresse handelt es sich um eine Zahlenkombination, die einmalig ist und individuell für jedes Gerät im Internet vergeben wird. Am einfachsten ist dies mit einer Telefonnummer zu vergleichen, die für jeden Telefonanschluss vergeben wird.

Damit der Browser weiß, welcher Server eine Webseite (im Browser eingetippte URL) angefragt hat, schickt er zunächst eine Anfrage an einen DNS-Server. Dieser hält eine große Datenbank bereit, in der für jede Domain die IP-Adresse des entsprechenden Servers hinterlegt ist. Ähnlich zu einem Telefonbuch, bei dem zu jedem Namen die Telefonnummer eingetragen ist.

Als Antwort auf die Anfrage schickt der DNS-Server die IP-Adresse des entsprechenden Servers für die Webseite an den Browser zurück. Dieser kann die Anfrage für die Webseite nun direkt an den eigentlichen Weberver stellen.

Typen von Record-Einträgen

Damit der DNS-Server weiß, welche IP-Adresse hinter einer URL liegt, muss dies in der Domain Konfiguration eingestellt werden. Dabei gibt es verschiedene sogenannte Record-Einträge für verschiedene Dienste. Die wichtigsten sind:

  • NS
  • A
  • AAAA
  • MX

Name Server Record – NS

Der Name Server Record, häufig als NS bezeichnet, kümmert sich um die Namensauflösung. Hierbei wird der Name von Diensten, z.B. Domains, in von Computern bearbeitbare Adressen aufgelöst. Bei diesen Adressen handelt es sich um die sogenannten IP-Adressen.

Jeder der Einträge besitzt eine sogenannte TTL (Time to live). Diese legt fest, wie lange ein Eintrag im Zwischenspeicher (Cache) gültig bleibt, bevor er erneuert wird. In der Regel liegt dieser Wert bei 86400 Sekunden, was 24 Stunden bedeutet.

Der Umzug einer Domain auf einen neuen Webserver dauert entsprechend 24 Stunden, weil sich erst alle weltweiten DNS-Server aktualisieren müssen, bevor den Browsern die korrekte IP-Adresse ausgeliefert wird.

Address Record – A

Der Address Record oder auch A Resource Record stellt sicher, dass bei einem DNS-Server dem Eintrag eine IPv4 Adresse zugeordnet wird. Bei IPv4 Adressen handelt es sich um IP-Adressen, die auf einem vier Oktettensystem beruht. Dieses ist in der Menge der möglichen IP-Adressen stark limitiert und kann nicht mehr die benötigten IP-Adressen für alle mit dem Internet verbundenen Geräte, z.B. Computern, Smartphones, Servern etc., abdecken. Dennoch ist es auch heute noch sehr verbreitet.

Address Record – AAAA

Bei dem Address Record AAAA handelt es sich im Wesentlichen um dieselbe Funktionalität wie bei dem Address Record A. Allerdings basiert diese Funktionalität auf dem sogenannten IPv6 Adresssystem, welches den Nachfolger von IPv4 darstellt. Es bietet deutlich mehr IP-Adressen und kann daher eine weitaus größere Anzahl an IP-Adressen und DNS-Einträgen abdecken.

Mail eXchange Record – MX

Ein MX Resource Record beschreibt, unter welcher Domain der entsprechende E-Mailserver zu erreichen ist. Über diesen können E-Mailprogramme ihre E-Mails versenden und empfangen. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Eintrag immer eine voll ausgeschriebene URL beinhalten muss.

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