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Relaunch erfolgreich durchführen: Eine SEO-Checkliste

[vc_row us_bg_video=“0″][vc_column][vc_column_text]Für alle Unternehmen, die mehrere Jahre online aktiv sind, steht irgendwann ein Relaunch an. Designanforderungen ändern sich, das Surfverhalten ist 2014 nicht mehr das gleiche wie vor 5 oder 10 Jahren, Unternehmen führen ein Rebranding durch, die Seite wird aus Usability- oder SEO-Gründen umstrukturiert, es wird ein Responsive Design implementiert… Die Gründe sind mannigfaltig.

[/vc_column_text][us_btn text=“JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN“ align=“center“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.internetwarriors.de%2Fwissen%2Fnewsletter-abonnieren%2F|||“ el_class=“cta_button_blog“][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]Jeder Relaunch bedeutet für Unternehmen die Chance, die Seite zu optimieren, nutzerfreundlicher und suchmaschinenfreundlicher zu machen und letztendlich damit erfolgreicher zu sein. Genauso bedeutet die Umgestaltung einer Seite auch eine Gefahr, die nicht zu unterschätzen ist. Für Unternehmen, die auf das Onlinegeschäft angewiesen sind, können der Verlust der Sichtbarkeit und der Einbruch des Traffics verheerende Folgen haben.

Um Ihnen den Schrecken vor dem Gespenst des Relaunches zu nehmen, geben wir Ihnen praktische Tipps für einen möglichst dramafreien Relaunch und klären die Frage: Wann war ein Relaunch eigentlich erfolgreich?

Was sind die Gefahren beim Relaunch?

Die erste Frage bei der Bewertung eines bevorstehenden Relaunches ist: Um welche Art von Relaunch handelt es sich? Geht es um ein reines Redesign, bleiben URL-Struktur, Dateinamen und Pfade zu Dateien/Bildern bestehen und es ändert sich nur das Design, sind meist keine gravierenden Auswirkungen auf das Ranking zu befürchten.

Ist jedoch ein technischer Relaunch geplant, der Wechsel der Domain, der Umzug zu einem neuen Host, auf einen neuen Server, die Neustrukturierung der Seite, der Wechsel auf ein anderes Shop- oder Content Management System, können die Folgen verheerend sein und einen massiven Verlust der Sichtbarkeit in den Suchmaschinen bedeuten. Wenn sich zum Beispiel URLs ändern, die automatische Aussteuerung von Werten wie Title Tags, Descriptions, Headlines, interner Verlinkung oder Canonicals nicht korrekt übernommen werden, kann dies die Rankings der Seite erheblich verschlechtern oder dazu führen, dass Nutzer in großem Umfang auf Fehlerseiten geleitet werden und abspringen.

Ein weiteres Problem: Ändern sich im großen Stil URLs, wird vielleicht sogar der Domainname gewechselt, führen alle bisher aktiv oder passiv erworbenen Backlinks auf die alten, nicht mehr vorhandene Seiten und verlieren ihre Effektivität, wenn keine Weiterleitungen eingerichtet werden.

Businessman with blue screen of laptop error
Fotocredit: © alphaspirit – Fotolia.com

 

Checkliste: Was ist aus SEO-Sicht zu beachten

Grundsätzlich sollten bei jedem Relaunch SEO-Experten, Programmierer und Designer eng zusammenarbeiten, um alle Kriterien zu berücksichtigen und eine Lösung zu finden, die technisch machbar, nutzerfreundlich und suchmaschinenfreundlich ist. Konkret ist auf diese Punkte zu achten:

  • Keinen Duplicate Content entstehen lassen: Der dev-Server sollte von Google nicht indexiert werden können. Sämtliche Testversionen der Seite haben im Suchmaschinenindex nichts zu suchen.
  • Crawlbarkeit der neuen Seite sicherstellen: Auf dem Live-Server ist darauf zu achten, dass die Seite gecrawlt werden kann und der Bot nicht durch ein vergessenes „noindex“ ausgeschlossen wird.
  • Neue Technik auf Performance und SEO-Tauglichkeit prüfen: Können alle Inhalte indexiert werden, wird nichts hinter JavaScript oder Ajax versteckt, sind Textinhalte lesbar, ist die Navigation auch für den Googlebot sichtbar und bedienbar, verlangsamt die Implementierung neuer Multimedia-Inhalte die Seite? Wie ist die mobile Performance der neuen Seite?
  • Robots.txt aktualisieren: Verzeichnisse, die Google nicht crawlen soll, müssen an die URL-Struktur der neuen Website angepasst werden.
  • URL-Struktur hinterfragen: Die alte URL-Struktur sollte so weit wie möglich beibehalten (sofern sie suchmaschinenfreundlich ist).
  • Alte URLs korrekt weiterleiten: Es sollten 301-Weiterleitungen (nicht 302!) auf die neuen URLs eingerichtet werden.
  • Duplicate Content im URL-Design vermeiden: Wird im neuen URL-Design sichergestellt, dass kein automatischer Duplicate Content generiert wird? (Stichwort Trailing Slashes bzw. URLs mit und ohne www, URLs mit und ohne html usw.)
  • Sitemap überprüfen: Ist die Sitemap aktuell und beinhaltet nur die neuen Seiten, ist sie vollständig, sind alle URLs aufgeführt, die indexiert werden sollen?
  • Verlinkungen aktualisieren: Wenn sich der Domainname ändert, sollten die Links in allen Socialprofilen und Branchenbüchern auf die neue Domain geändert werden, sofern Einträge bearbeitet werden können.
  • Interne Links prüfen: Ändern sich die URLs, sind harte Verlinkungen anzupassen, damit sie nicht zu einer Fehlerseite führen und Potenzial verschenkt wird.
  • Dateinamen und alt-Attribute überprüfen: Werden die (vorher hoffentlich sprechenden) Dateinamen so übernommen oder vom System umgeschrieben? Bleiben alt-Attribute bestehen?
  • Strukturierte Daten überprüfen: Wurden vorher strukturierte Daten verwendet: funktionieren diese noch?
  • Tracking überprüfen: Funktionieren Google Analytics, Google Webmastertools, das Conversion und das ECommerce Tracking auch auf der neuen Seite noch? Falls author-Verknüpfungen bestanden, funktionieren diese noch?

Auswertung: Woran erkennt man einen erfolgreichen Relaunch?

Nach dem Relaunch ist es sinnvoll, die Veränderungen in Analytics zu beobachten. Hilfreich ist es auch, das Relaunch-Datum zu vermerken, um spätere Änderungen besser zuordnen zu können. Dafür sollte vorher ein SEO-Audit durchgeführt werden, anhand dessen die erhobenen Zahlen später überprüft werden können.

Wichtig: Auch bei einem Relaunch, der alle oben genannten Punkte beachtet, kann nicht ausgeschlossen werden, dass vorübergehend die Rankings und der Traffic sinken. Im Fall eines erfolgreichen Relaunches erholen sich diese Zahlen jedoch zügig, sodass nur minimale Verluste, im besten Fall langfristig eine Steigerung der Zugriffszahlen zu beobachten ist.

Ein Überblick über Werte, die hier sinnvoll sind zu beobachten:

  • Keywords, die Impressionen und Klicks auslösen
  • Seitenaufrufe
  • Absprungrate
  • Verweildauer
  • Seiten/Besuch
  • Konversions
  • Weitere Ecommerce-KPIs
  • Anzahl indexierter Seiten und Bilder
  • Ladezeit der Website

Als erfolgreich kann man einen Relaunch bezeichnen, der keinen deutlichen Trafficeinbruch zur Folge hat. Bleiben Zugriffe sowie andere wichtige KPIs (siehe oben) konstant oder verbessern sich sogar, ist dies als Erfolg zu werten.[/vc_column_text][us_btn text=“JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN“ align=“center“ link=“url:https%3A%2F%2Fwww.internetwarriors.de%2Fwissen%2Fnewsletter-abonnieren%2F|||“ el_class=“cta_button_blog“][vc_empty_space height=“20px“][vc_column_text]

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2 Kommentare zu “Relaunch erfolgreich durchführen: Eine SEO-Checkliste

  1. Super Tipps die wir für unseren anstehenden Website Relaunch mit in unsere SEO Checkliste übernehmen werden. Eigentlich ist ne neue Website eine tolle Sache, aber aus SEO Sicht kommt man davor und danach schon sehr ins bangen um seine erreichten Rankings.

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