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SEO: Die Gefahr der „Thin Content“-Seiten

Die Risiken von „Duplicate Content“-Seiten werden oft thematisiert, auch das Thema Qualität ist seit den letzten Jahren regelmäßig Inhalt von Blogposts, Seminaren und Vorträgen. Doch was ist mit „Thin Content“-Seiten, die auch in den Bereich qualitativ minderwertiger Content fallen? In Fachkreisen diskutiert man schon länger darüber, welche Auswirkungen solche Seiten mit wenig einzigartigen Inhalten auf eine Domain haben können, doch in der Allgemeinheit ist die Gefahr wenig bekannt. Nun stellte DejanSEO fest, dass Google in den Webmastertools solche Thin Content-Seiten unter den Soft-404-Fehlern listet. Ein guter Grund, das Thema genauer zu beleuchten: Was bedeutet „Thin Content“, wo tritt er typischerweise auf und wie lässt er sich vermeiden?

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Webmastertools-Serverfehler
Serverfehler in den Google Webmastertools

Wo wird „Thin Content“ erzeugt?

Wenn eine Seite wenig einzigartige Inhalte besitzt, es also außer den seitenweiten Elementen (Navigation, Footer, usw.) kaum Content gibt, spricht man von „Thin Content“-Seiten. Blogs und Shopsysteme in der Standardeinstellung erzeugen im Allgemeinen fast automatisch solche Seiten. Beispiele hierfür sind (fast) leere Tagseiten in einem Blog (auf denen also keiner oder nur ein einziger Blogpost gelistet ist), Blogposts mit sehr wenig Inhalt (die beispielsweise nur ein Bild enthalten), (leere) Autorenseiten in Blogs, Produktseiten bzw. Varianten ohne Beschreibungstext in einem Shop oder leere Suchergebnisseiten.

Dass Google solche Seiten negativ bewerten kann, ist schon länger bekannt, doch die Anzeige als Soft 404-Fehler in den Webmastertools ist neu. Hilfreich ist, dass Webmaster hier genaue Angaben darüber erhalten, welche Seiten ein Problem darstellen könnten. So kann gezielt an diesen Seiten gearbeitet werden.

Wie Sie solche Seiten vermeiden

Grundsätzlich gilt, dass „Thin Content“-Seiten auf „noindex“ gesetzt werden sollten, doch die Analyse von DejanSEO zeigt, dass einige der als 404-Fehler ausgelieferten Seiten bereits „noindex“-Seiten waren. Diese Maßnahme scheint demnach nicht zu genügen. Was ist also zu tun?

Der erste Schritt ist die Analyse, in welche Kategorie die gefundenen Seiten zählen und ob sie für die Domain verzichtbar sind. Leere Tagseiten können beispielsweise entfernt und ggf. die URLs auf die relevanteste URL weitergeleitet werden. Für Seiten, die einen Zweck erfüllen und die nicht entfernt werden können oder sollen, ist zu prüfen, ob sie durch relevante Inhalte angereichert werden können. Tagseiten mit wenig Inhalt, die beibehalten werden sollen, könnten einen kleinen einzigartigen Beschreibungstext erhalten, Produktseiten können durch individuelle Produktbeschreibungen ergänzt werden (auch aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit und Conversion Optimierung), Suchergebnisseiten sind durch robots.txt vom Crawlen und zusätzlich vom Indexieren auszuschließen, „dünne“ Blogposts könnten durch zusätzliche Inhalte aufgewertet werden.

Und wenn Sie bisher noch keine solcher Soft-404-Fehler in den Webmastertools angezeigt bekommen? Es ist in jedem Fall sinnvoll, die eigene Domain auf „Thin Content“ zu prüfen, um einer Abwertung vorzubeugen und gleichzeitig die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.

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