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Influencer Marketing als Trend für Affiliate Marketing

Gerade erst ist das Coachella Festival, eines der bekanntesten internationalen Musikevents, in den USA zu Ende gegangen. Mittlerweile geht es bei diesem Event nicht mehr nur um Musik. Es ist ein Schaulaufen der angesagten Social Media Blogger und Influencer. Bekannte Marken luden Social Media Stars aus der ganzen Welt nach Kalifornien ein, um ihre Produkte durch Blogger auf dem Event gekonnt in Szene zu setzen. Trends, die dort vorgestellt werden, halten sich den ganzen Sommer und bedeuten für Unternehmen, neben einem gesteigerten Bekanntheitsgrad, in den meisten Fällen auch ein deutliches Plus auf dem Konto.

Das Thema Influencer Marketing haben wir bereits in unserem Artikel ITW meets OMR 2017 aufgegriffen. Aufgrund der Aktualität nehmen wir es diesmal etwas genauer unter die Lupe. Ziel beim Influencer Marketing ist es, Marken und Produkte bei den Zielgruppen von einflussreichen Bloggern  durch Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu stärken und Umsätze zu steigern. Dies geschieht über Kanäle wie Youtube, Instagram, Twitter oder Snapchat. Je nach Reichweite wird zwischen Mikro- und Makro- Influencern unterschieden.
Das Konzept von Influencer Marketing ist grundsätzlich nicht neu. Auch vor der Zeit von Youtube und Co. hat es immer Meinungsführer und Markenbotschafter gegeben, die in sekundären Medien über Personen, Produkte und Meinungen referiert haben. Aufgrund der Digitalisierung ist die Feedbackkultur durch Likes, Shares und Kommentare interaktiver, direkter und vor allem kreativer geworden.
Damit gehört das Influencer Marketing zu einem der Trends im Affiliate Marketing 2017. Laut affiliateblog.de landet das Influencer Marketing mittlerweile nach Content Seiten und Preisvergleichern, immerhin auf Platz 3 unter den bedeutsamsten Publisher Modellen in diesem Jahr.

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Quelle: giphy.com

Wer sind diese Influencer?

Influencer produzieren relevanten Content für ihre Social Media Kanäle, mit dem sie humorvoll oder informativ ihre Channels bespielen. Als Markenliebhaber, Kritiker oder Experte können sie Einfluss auf die Wahrnehmung und Bewertung von Produkten, Dienstleistungen und Marken ausüben. Dieser Prozess des Bewertens ist in den letzten Jahren sehr wichtig geworden. Mittlerweile gibt es Influencer für jedes Alter. Von Gaming und Styling Bloggern zu Elternblogs, über Koch Tutorials bis hin zu Autowerbung. Für ziemlich jedes Produkt finden sich mittlerweile mediale Idole, die ihre Zielgruppe in regelmäßigen Abständen über die aktuellen Trends informieren. Für Firmen ist genau diese interaktive Komponente essentiell.
Influencer können Social Media Nutzer, also Privatpersonen, aber auch Prominente oder Fachpersonal sein. Auf dem Coachella waren beispielweise neben Youtube Stars, auch Model Stefanie Giesinger (2,7 Mio. Follower auf Instagram) und Sängerin Lena Meyer-Landrut (1,6 Mio. Instagram Follower ) anzutreffen.
Auch viele Politiker haben den Einfluss von solchen relevanten Videos verstanden und standen bereits namhaften Youtube Stars Rede und Antwort. Bis heute hat das Youtube Video des Berliner Influencers LeFloid mit Angela Merkel über fünf Millionen Aufrufe erreicht. Frau Merkel erreichte durch das Video vor allem junge Zuschauer und bekam ein überaus positives Feedback in den Kommentaren der Zuschauer.
Wenn Sie auf der Suche nach einem geeigneten Werbebotschafter sind, sollten deren Reichweiten, die Kanäle, auf denen sie zu finden sind sowie die Interaktionsfreudigkeit und deren Likes und Shares betrachtet werden. Außerdem passt nicht jeder Blogger zu allen Firmen. Daher sollte auch die Persönlichkeit des Internetstars in Teilen zum Produkt und der Firma passen, um für Authentizität zu sorgen. Bekanntermaßen bringt eine große Reichweite nichts, wenn bei einer vermeintlichen Zielgruppe kein Interesse für ein Produkt besteht.

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Rechtliche Vorgaben für Influencer Marketing

Auch im Influencer Marketing darf die rechtliche Komponente nicht vergessen werden. Immerhin handelt es sich um Werbung und diese muss als solche gekennzeichnet sein. Laut Rundfunkstaatsvertrag müssen Werbebotschaften auch in den neuen Medien ganz klar von redaktionellen Beiträgen abgetrennt werden oder zumindest erkenntlich sein. Wird beispielsweise ein Affiliate Link in einem Youtube Video hinzugefügt, muss dies als Werbung gekennzeichnet sein.
Andernfalls laufen Kampagnen schnell in die Schleichwerbung. Diese ist untersagt und zu vermeiden, wenn man als seriöses Unternehmen die Influencer als neuen Kanal für sich entdecken möchte.
Auch wenn die Influencer Kampagnen nur in Ansätzen von Ihnen mitgestaltet werden können, da sonst die Kreativität und Glaubhaftigkeit der Werbebotschafter eingeschränkt würde, sollten Firmen die äußeren Rahmenbedingungen und rechtlichen Vorgaben anmerken dürfen. Viele Youtuber und Blogger freuen sich über Hilfestellung bei der rechtlichen Absicherung von Produktplatzierungen in ihren Beiträgen.

Kosten und Tracking

Vor allem große bekannte (Makro-) Influencer arbeiten bislang (noch) nicht mit einschlägigen Affiliate Netzwerken zusammen. Influencer definieren ihre Reichweite in Form von Seitenaufrufen, Likes und Shares und lassen sich diese sehr gut bezahlen. Bekanntere Blogger versenden mittlerweile gut strukturierte Media Kits, in denen sie neben Pauschalpreisen, die Firmen als WKZ verbuchen können, auch Kampagnen auf TKP Basis erstellen.
Entsprechend greifen die performancebasierten Vergütungsmodelle aus dem Affiliate Marketing eher selten. Die Lösung heißt oft: Direktkooperation. Hierbei sollte auf ein sauberes Tracking entlang der relevanten KPIs geachtet werden.
Die Mehrheit der Blogger erhält allerdings Give Aways und darf entsprechend die Produkte, die sie bewerben, behalten.

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Was können wir für Sie tun?

Sind Sie auf der Suche nach einer passenden Influencer Kampagne für Ihr Produkt? Wir unterstützen Sie gerne bei der Kampagnengestaltung und empfehlen gerne effektive Strategien entlang Ihrer KPIs. Kontaktieren Sie uns.

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