E-Mail Marketing Keine Kommentare zu Erfolgreiches E-Mail Marketing: So vermeiden Sie Newsletter Abmeldungen

Erfolgreiches E-Mail Marketing: So vermeiden Sie Newsletter Abmeldungen

Newsletter Abmeldungen sind ärgerlich, besonders wenn Sie zahllose Stunden in die Konzeption und inhaltlich Gestaltung Ihrer Mailings investieren. Gründe sich aus einem Newsletter abzumelden gibt es viele. Jedoch lassen sich drei Hauptgründe identifizieren:
JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN

  • Veränderte Interessenlage: Eine veränderte Interessenlage zählt zu den häufigsten Abmeldegründen. Menschen ändern Ihre Meinung und Interessen ständig. Was gerade von Interesse ist, kann in sechs Monaten wieder irrelevant sein. Das ist normal. Gründe für den Interessenverlust gibt es viele. Das Informationsbedürfnis wurde erfüllt, ein Problem ist gelöst oder die Lebensumstände haben sich geändert.
  • Falsches Zeitintervall: Die hohe Kunst des E-Mail-Marketings besteht darin, Ihren Abonnenten dann die gewünschten Informationen zu geben, wann sie diese benötigen. Wenn Sie zu häufig oder zu wenig von Ihnen hören, können sie schlecht behandelt fühlen. Keiner möchte mit irrelevanten Informationen bombardiert werden – auch nicht Ihre Newsletter Abonnenten. Wenn Sie Ihre Kunden mit E-Mails belästigen, ist der Klick auf den Abmeldelink schnell getätigt. Warten Ihre Kunden dagegen vergebens auf eine Nachricht von Ihnen können sie sich von Ihnen nicht ausreichend wertgeschätzt fühlen und kehren Ihnen ebenfalls den Rücken.
  • Mangelndes Erscheinungsbild: Sie haben keine zweite Möglichkeit einen ersten positiven Eindruck zu machen – auch nicht im E-Mail Marketing. Das Surfverhalten der User, dass durch eine schnelle Bewertung des Gesehenen geprägt ist, findet auch bei E-Mails Anwendung. Binnen Sekunden entscheidet der User, ob er sich mit Ihrem Newsletter-Inhalt auseinandersetzen möchte oder diesen für irrelevant hält. Eine langweilige Aufmachung, ein schlechtes Design oder ein verwirrender Aufbau ist Gift für die Klickrate. Gefällt dem User auf den ersten Blick nicht, was er sieht oder er findet die gewünschten Informationen nicht zeitnah, dann löscht er Ihren Newsletter ohne zu zögern.

So ziehen Sie Positives aus Newsletter Abmeldungen

Sie sind davon überzeugt, dass Ihre E-Mail Kampagnen perfekt auf Ihre Zielgruppe hin optimiert sind. Dennoch melden sich zahlreiche Abonnenten von Ihrem Newsletter ab? Keine Panik, eine gewisse Abmeldequote ist natürlich. Bei einer ungewöhnlich hohen Abmelderate, sollten Sie jedoch stutzig werden und den Ursachen auf den Grund geben.

Abmeldebutton für einen Newsletter in einer E-MailAbb. 1: Jeder Newsletter muss die Möglichkeit bieten, diesen abzubestellen

Abmeldungen können Ihnen dabei helfen, Schwächen in Ihrer E-Mail Marketing Strategie zu identifizieren und zu korrigieren sowie Ihr Angebot noch Kunden orientierter aufzubereiten. Nicht immer sind Inhalte und Themen die Sie für Ihre Zielgruppe relevant halten, sind auch wirklich für sie von Nutzen. Nicht selten haben diese spezielle Bedürfnisse, die Sie noch nicht ausreichend erfüllen.

Damit Sie den Abmeldetrend stoppen können, müssen Sie natürlich in Erfahrung bringen, warum sich Ihre Abonnenten von Ihrem Newsletter abmelden. Unser Tipp: Integrieren Sie in Ihrer automatischen Abmeldefunktion eine Umfrage, die dem User ausgespielt bekommt, sobald er auf den Abmeldelink klickt.

Neben dem Erhalten von konkreten Informationen über den Abmeldegrund, hat solch ein Vorgehen den Vorteil, dass Sie Ihrem angehenden Ex-Abonnenten positiv in Erinnerung bleiben. Sie vermitteln Ihm ein Gefühl, dass er und seine Meinung Ihnen wichtig sind. Nur weil er sich aus Ihrem Newsletter austrägt, heißt das noch lange nicht, dass er Ihrem Unternehmen komplett den Rücken kehrt. Er kann durchaus weiterhin Kunde bei Ihnen sein und bei Ihnen Produkte kaufen oder Ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen, benötigt jedoch keine E-Mails von Ihnen.

Bei der Umfrage haben sich folgende Auswahlmöglichkeiten bewährt:

  • Kein Interesse
  • Newsletter kommt zu häufig
  • Newsletter kommt zu selten
  • Inhalte irrelevant für mich
  • Technische Mängel
  • Sonstiges

Bei der Option „Sonstiges“ sollten Sie ein Textfeld mit angeben, bei dem der Abmelder Ihnen seinen persönlichen Abmeldegrund mitteilen kann. Hiermit geben Sie ihm die Möglichkeit, Ihnen genau mitzuteilen, warum er sich gegen Ihren Newsletter entscheidet. Für Sie bedeutet es, dass Sie Ihre Mailings noch zielgerichteter optimieren können.

So vermeiden Sie unnötige Abmeldungen

Die Umfrage dient dazu, die Newsletter Abmeldungen zukünftig so gering wie möglich zu halten. Im Idealfall kommt diese nur selten zum Einsatz. Um eine geringe Abmeldequote zu erreichen, sollten Sie weitere Maßnahmen ergreifen. Es bieten sich folgende konkrete Schritte an:

Schritt 1: Interessen in Erfahrung bringen

Sie müssen wissen, was Ihre Zielgruppe konkret bewegt. Denn nur wenn Sie wissen, was das Interesse Ihrer Abonnenten ist, können Sie diese auch bedienen. Der einfachste und effektivste Weg ist es, direkt und regelmäßig danach zu fragen. Welche Themen sind von besonderem Interesse? In welchem Zeitintervall wollen Sie von Ihnen per E-Mail hören? Diese und ähnliche Fragen können bzw. sollten Sie Ihren Abonnenten stellen.

Ein guter Zeitpunkt solch eine Nachfrage anzugehen, ist zeitnah nach der Newsletter Anmeldung. Solch eine Umfrage lässt sich ideal in einer Willkommensserie einbauen. Daneben bietet es sich an, Ihre Abonnenten alle sechs bis zwölf Monate nach ihren konkreten Wünschen zu fragen. Um die Teilnahme an der Umfrage zu fördern, kann ein Gewinnspiel oder Rabattcode als Trigger dienen. Mit diesem Vorgehen reduzieren Sie die Gefahr, Interessenverschiebungen nicht mitzubekommen.

Schritt 2: Gruppieren Sie Ihre Abonnenten

Segmentieren Sie Ihre Newsletter Abonnenten. Das Einteilen Ihre Empfänger in spezielle Zielgruppen bildet eines der mächtigsten Tools für erfolgreiches E-Mail Marketing. Hierbei gibt es verschiedene Einordnungskriterien. Neben Alter und Geschlecht ist dies natürlich das Interesse sowie Kundendauer und Bestellintervall sein.

Zielgruppen können ganz unterschiedlich gestaltet sein und hängen im Wesentlichen von Ihrem Business und der thematischen Ausrichtung Ihrer E-Mails ab. Wenn Sie beispielsweise eine allgemeine Willkommensserie anbieten, dann sollten Sie zwischen „Neuabonnent“ und „Bestandabonnent“ unterscheiden. Diese Willkommensserie erhalten dann lediglich alle Neueingetragene.
Wenn es aber darum geht, passgenaue Angebote zu versenden, dann sollten Ihre Zielgruppen so spezifisch wie möglich sein. Die Einteilung nach Alter und Geschlecht kann unter Umständen bereits zu generisch sein. Nehmen wir an, Sie betreiben einen Onlineshop für Fitness-Equipment. Ihr Sortiment umfasst alle populären Sportarten von Aerobic Stepper bis Zirkeltraining. Nicht alle Ihre weiblichen Newsletter Abonnenten zwischen 25 und 34 Jahre interessieren sich für Yoga und folglich für Yogamatten. Senden Sie an diese nun einen Newsletter, der die neue Frühlings/Sommer Yogahosen-Kollektion und beliebte Yogamatten präsentiert, wird der Streuungsverlust wahrscheinlich sehr hoch sein. An dieser Stelle sollten Sie Ihre Zielgruppe weiter eingrenzen und den Attributen „Alter“ und „Geschlecht“ das Kriterium „haben ein Yogaartikel gekauft“ hinzufügen.

Schritt 3: Personalisieren Sie Ihre Newsletter

Sie wissen jetzt, was frühere Abonnenten bewegt haben, sich aus Ihrem Newsletter abzumelden und haben Ihre bestehenden Abonnenten in verschieden Zielgruppen eingeteilt. Den Analyseprozess haben Sie damit geschafft. Im nächsten Schritt geht es nun um an die konkrete Umsetzung und die Nutzung dieser Informationen.

Personalisierung heißt, dass Sie bestimmten Abonnenten nur bestimmte E-Mails zusenden und nicht, dass Sie in der „Du“-Form schreiben. Untersuchungen zeigen, dass personalisierte E-Mails erfolgreicher sind als „anonyme“ Massenmails.
Grundsätzlich sollten Sie Abstand nehmen, allen Abonnenten die gleichen E-Mails zukommen zu lassen. Die Streuungsverluste sind sonst teilweise enorm. Auch bereiten Sie mit dieser Praxis den perfekten Nährboden für Unzufriedenheit. Je nach Gegenstand des Mailings sollten Sie unterschiedliche Personalisierungsgrade nutzen. Einen schwachen Personalisierungsgrad haben beispielsweise:

  • Willkommensserie
  • Abmeldeformular

Andere Newsletter sollten dagegen über einen starken Personalisierungsgrad verfügen. Dazu zählen E-Mails wie:

  • Versenden von exklusive Angebote
  • Geburtstagsmailings
  • Warenkorb-Reminder

Schritt 4: Werden Sie so konkret wie möglich

Haben Sie in jeder E-Mail eine klare Botschaft. Weniger ist auch beim E-Mail Marketing mehr. Überfrachten Sie Ihren Newsletter nicht. Wählen Sie nur wenige Neuigkeiten oder Angebote pro Mailing aus. Die Texte müssen präzise formuliert sein und schnell auf den Punkt kommen.

Dies trifft insbesondere bei Onlineshops zu. Wenn Ihre Newsletter Abonnenten die neusten Angebote erwarten, dann präsentieren Sie ohne großes Abschweifen diese auch. Ihre Abonnenten haben wenig Zeit und Lust eine „längere Geschichte“ zu lesen. Kurze Teaser-Abschnitte reichen hier vollkommen aus.

Je nach Unternehmen und Gegenstand des Mailings sind auch längere, persönliche Texte möglich. Gerade junge Unternehmen, die noch zu Beginn des eigenen Marken- und Kundenaufbau stehen und selber noch in der Findungsphase stecken, können von dieser Herangehensweise profitieren.

JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN

Was wir für Sie tun können

Ihre Abonnenten melden sich von Ihrem Newsletter ab? Sie wissen nicht warum und wollen den konkreten Abmeldegrund in Erfahrung bringen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir bieten konkrete Hilfestellungen bei einzelnen Kampagnen sowie bei der Betreuung Ihres gesamten E-Mail Marketings.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sieben + 3 =