Social Media Marketing Keine Kommentare zu Facebook Marketing – mehr als nur Werbeanzeigen

Facebook Marketing – mehr als nur Werbeanzeigen

Fast jeder Internetuser hat täglich Berührungspunkte mit Facebook Marketing – durch Werbeanzeigen auf Instagram oder Facebook. Aber Facebook Marketing ist mehr als reine Werbung. Es geht dabei vielmehr um eine Marketing Strategie, mit der Sie Ihre potentiellen Kunden immer im richtigen Moment ansprechen können.

Facebook Marketing Interface

Abb.1 Facebook Login Maske

Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie ein gutes Facebook Marketing aufsetzen können.

Facebook gibt es offiziell erst seit 2004 und war ursprünglich nur ein internes Netzwerk der Harvard Universität. Ab 2008 hat Facebook immer mehr User weltweit erreichen können und dementsprechend an Relevanz gewonnen. Das wird schnell vergessen, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile mehr als 2 Milliarden aktive Facebook Nutzer gibt. Facebook ist für viele Nutzer ein fester Bestandteil ihres Alltags geworden und bietet somit Werbetreibenden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die eigene Zielgruppe sehr genau aus einer großen Nutzermasse heraus anzusprechen.

Facebook ist keine Eintagsfliege, mit der man sich beschäftigt, weil es gerade alle tun. Allerdings ist die Konkurrenz auf der Social Media Plattform mittlerweile sehr groß, weshalb es sich empfiehlt, sehr viel Arbeit und Zeit zu investieren, um mit Werbekampagnen wirklich erfolgreich zu sein. Dafür sollten Sie sich folgende Frage stellen:
Was möchte ich mit meinem Kanal erreichen? 

Ohne ein gut aufgesetztes Konzept wird man nicht den gewünschten Erfolg erzielen können. Dafür gibt es zu viele Werbetreibende auf Facebook und zu viel schlechten Content. Es geht darum, sich von den anderen Werbetreibenden abzuheben.

Richten Sie eine Facebook Seite ein

Vor diesem Hintergrund sollten Sie auch Ihre Facebook Seite einrichten. Auf dieser Seite interagieren Sie mit Ihren Fans. Ihre Facebook Seite ist Ihr digitales Schaufenster für Ihr Unternehmen. Richten Sie Ihre Seite ansprechend ein, denn der Kunde soll sich auf Ihrer Seite wohlfühlen und das finden, was er sucht. Das führt im besten Fall dazu, dass der Kunde nicht nur auf Facebook, sondern auch zu Ihrem Online Shop, zurückkehrt. Geben Sie Ihrer potentiellen Zielgruppe einen triftigen Grund wiederzukommen.

Durch Facebook Marketing User zu Kunden/Fans konvertieren

Erarbeiten Sie einen USP (Unique Selling Point), der Sie von anderen Unternehmen unterscheidet. Stellen Sie sich dabei die Frage Warum möchte man Fan dieser Seite sein? Wodurch wollen Sie überzeugen: hohe Qualität, Informationsplattform, durch starke Rabatte oder sogar alles auf einmal?

Wichtig ist vor allem, dass Sie authentisch sind. Geben Sie Ihren Posts einen persönlichen Touch und treten Sie in Kontakt mit Ihren Usern. Je größer die Interaktionsrate, desto besser ist das für Ihre Sichtbarkeit. Versuchen Sie auf alle Beträge zu antworten und erhöhen Sie die Kundenzufriedenheit. Antworten Sie vor allem auch auf kritische Beiträge und bieten Sie diesen Personen Alternativen. Vergessen Sie nie, dass jeder sehen kann, was auf Ihrer Seite geschrieben oder auch NICHT geschrieben wird.
Zusammenfassend leiten sich einige Regeln für die Erstellung und Pflege der Facebook Seite ab:

  • Heben Sie sich ab – seien Sie anders als die anderen und kreieren Sie einen Mehrwert. Das können Sie zum Beispiel mit speziellen Angeboten auf Ihrer Seite machen.
  • Kümmern Sie sich um Ihre Kunden – versuchen Sie auf so viele Beiträge wie möglich zu antworten.
  • Persönlichkeit zahlt sich aus. Geben Sie Ihrem Unternehmen eine menschliche Seite.

Das Erstellen einer Werbeanzeige – endlich Facebook Werbung schalten

Während die organische Reichweite von Beiträgen auf der eigenen Facebook Seite innerhalb des Netzwerkes weiter sinkt, werden Werbeanzeigen für das Mitteilen der eigenen Inhalte immer wichtiger. Bei der Erstellung der Facebook Anzeigen gilt es daher auch einige Dinge zu beachten.

Dabei kommen wir wieder zur Frage – Was möchte ich mit meinen Facebook Anzeigen erreichen? 

Das Werbeziel sollte logischerweise zu den eigenen Geschäftszielen passen. Diese Hauptziele werden von Facebook folgendermaßen definiert:

  • Bekanntheit: Ziele, die Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen erzeugen.
  • Erwägung: Ziele, die Menschen dazu anregen, sich mit Ihrem Unternehmen zu beschäftigen und Informationen darüber zu suchen.
  • Conversions: Ziele, die an Ihrem Unternehmen interessierte Personen dazu anregen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen.

Die Marketingziele werden von Facebook noch weiter runtergebrochen, sodass man aus unterschiedlichen Subkategorien wählen kann. Für einen besseren Überblick finden Sie hier einen Screenshot aus Facebook:

Ziele Facebook Marketing

Abb.2 Werbeziele Facebook

Wenn Sie zum Beispiel aus Branding Zwecken eine Videokampagne aufsetzen wollen, sollten Sie das Ziel „Videoaufrufe“ auswählen. Die Kampagne wird daraufhin über einen Algorithmus von Facebook optimiert, sodass mehr Videoaufrufe erzeugt werden.

Zielgruppen – Wie vermeide ich Streuverluste im Facebook Marketing?

Bei der Erstellung der Werbeanzeige ist das Targeting essentiell. Sie wollen auf gar keinen Fall User ansprechen, die sich nicht für Ihre Werbeanzeigen interessieren. Achten Sie auf ein sehr genaues Targeting, um nicht unnötig Geld durch falsche Zielgruppenansprache zu verlieren. Schauen Sie in Ihrem Analysetool nach, wer am häufigsten mit Ihrer Webseite in Aktion tritt. Oftmals unterscheidet sich die „gefühlte Zielgruppe“ von den tatsächlich aktiven Nutzern auf Ihrer Webseite. Daher empfehlen wir immer, diese nochmal genau zu überprüfen – wer kauft eigentlich auf Ihrer Webseite?

Empfinden Sie diese User in Facebook nach und versuchen Sie, diese Personen über die Angaben des Alters, Geschlechts, Herkunft, Interessen, Verhalten oder der Berufsbezeichnung anzusprechen.

Dabei sollten Sie immer unterschiedliche Zielgruppen aufsetzen und diese, beispielsweise in unterschiedlichen Altersgruppen, gegeneinander laufen lassen. Um Ihre Zielgruppe so genau wie möglich zu fassen, können Sie unterschiedliche Targeting Möglichkeiten miteinander verknüpfen. Hier ein Beispiel, wie das aussehen könnte:

Zielgruppe Facebook Marketing

Abb.3 Zielgruppe Facebook

Wir haben das Targeting im Screenshot so eingestellt, dass Personen angesprochen werden, die sich für Handball und auch für die Füchse Berlin interessieren. Dadurch können wir Streuverluste in unserem Targeting verringern und unsere Facebook Zielgruppe sehr spezifisch eingrenzen.

JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN

Facebook Anzeigen – Content ist König

Achten Sie bei der Erstellung Ihrer Facebook Werbeanzeigen darauf, Ihre Mitteilung klar und deutlich zu kommunizieren. Zeigen Sie Ihren Kunden, was Sie von ihnen wollen und machen Sie ihnen die Möglichkeit zu konvertieren so einfach wie möglich. Arbeiten Sie dementsprechend mit klaren Call-to-Actions. Soll der User kaufen, einen Download tätigen oder ein Video schauen? Machen Sie schnell klar, was Ihre Werbeabsicht ist. Arbeiten Sie mit ansprechenden Bildern, in die der CTA Button eingegliedert ist.

Sie wollen Ihren Kunden mit der Werbeanzeige einen Mehrwert bieten. Variieren Sie die Werbemittel mit denen Sie arbeiten, lassen Sie unterschiedliche Anzeigen gegeneinander laufen und testen Sie, welcher Banner am besten für Ihre Kunden funktioniert. Optimieren Sie Ihre Kampagnen kontinuierlich und achten Sie dabei vor allem auf die Relevanz der Anzeigen. Wenn Ihre Anzeigenrelevanz unter fünf sinkt, sollten Sie die Anzeigen deaktivieren, da diese dann keine guten Performancewerte erzielt.

Die Anzeigenrelevanz können Sie im Power Editor oder im Werbeanzeigenmanager auf Anzeigenebene einsehen. Weiteren Infos zum Facebook Best Practice finden sie hier.

Relevanzbewertung von Werbeanzeigen

Abb. 3: Relevanzbewertung von Werbeanzeigen

Daten sind alles – das Facebook Pixel

Um den Erfolg Ihrer Kampagne zu messen und Facebook Remarketing Kampagnen/Custom Audience Kampagnen aufsetzen zu können, müssen Sie auf Ihrer Webseite das Facebook Pixel einbauen. Dies können Sie relativ einfach über den Google Tag Manager erledigen. Dazu müssen Sie den Facebook Pixel Basis Code über ein benutzerdefiniertes HTML Tag auf allen Seiten Ihrer Webseite implementieren.

Facebook Pixel

 Abb. 4: Facebook Pixel

Wenn Sie jedoch eine Conversion tracken wollen, wie z.B. ein Lead oder einen Verkauf, müssen Sie zusätzlich zum Facebook Basis Code noch ein weiteres Skript auf Ihrer Seite einbauen.
Mithilfe des Facebook Pixels, können Sie neben den normalen Targeting Möglichkeiten, Facebook Remarketing Kampagnen erstellen. User, die vorher mit Ihrer Webseite interagiert haben, werden über den Facebook Pixel „gespeichert“ und können nun auf Facebook angesprochen werden. Dadurch können Personen angesprochen werden, die schon eine Affinität zu Ihrer Marke besitzen. Sie bieten Ihren Usern damit einen weiteren Kontaktpunkt an.
User im B2B Bereich benötigen in der Regel rund 12 Kontaktpunkte, um zu konvertieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass User konvertieren die schon mal Kontakt mit Ihrer Webseite hatten, ist wesentlich höher als ohne vorausgegangenen Kontakt.

Externe Parameter – Tracking durch ein Analysetool

Um den Traffic in Ihrem Analysetool den entsprechenden Faceook Kampagnen zuordnen zu können, zeichnen Sie Ihre Kampagnen immer mit Parametern aus. So können Sie die Performance nicht nur in Facebook auswerten, sondern auch in Ihrem Analysetool. Dadurch haben Sie alle Aktivitäten auf Ihrer Seite ausgezeichnet und können die unterschiedlichen Marketingkanäle bis auf die Anzeigenebene miteinander vergleichen.

Facebook Marketing Leitfaden gelesen – und jetzt?

Um die perfekte Facebook Marketing Strategie zu entwickeln, muss man den Kanal Facebook im Zusammenhang mit der gesamten Marketingstrategie verordnen. Inwiefern spielt Facebook bei der Erreichung meiner Ziele eine Rolle? Geht es darum, neue Kunden über Facebook zu erreichen und diese dann über Google auf die Seite zu ziehen? Oder sollen über Facebook Verkäufe erzielt werden?
Daher stellt sich die Frage, wie die Customer Journey Ihrer Nutzer aussieht bis sie konvertiert haben und inwiefern Facebook hier als Entscheidungsparameter im Kaufprozess zu verorten ist. Analysieren Sie Ihre ersten Kampagnen und erstellen Sie ausgehend von diesen Daten, weitere Ideen.

Prüfen Sie, worüber die meisten Conversions generiert wurden, wie die Zielgruppe strukturiert ist und wen Sie nicht auf Ihrer Facebook Seite haben wollen, da die Interessen dieser Personen potentiell nicht Ihrem Zielgruppencluster entsprechen.

JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN

Was können wir für Sie tun?

Als Full-Service Online Marketing Agentur können wir mit Ihnen gemeinsam eine Online Marketing Strategie für Ihre Webseite erstellen. Dabei können wir auf alle Online Marketing Kanäle eingehen, um den bestmöglichen Marketing Mix für Ihre Seite zu entwerfen. Kontaktieren Sie uns.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sechzehn + achtzehn =