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Stilbruch: CPC im Affiliate Marketing

„Klassisches Affiliate Marketing“, diesen Ausdruck liest und hört man in schöner Regelmäßigkeit auf Konferenzen, Messen und diversen Publikationen. Doch was genau ist eigentlich klassisches Affiliate Marketing – und gibt es eine so simple Definition im Jahre 2016 überhaupt noch?

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Um dies zu erörtern, bedienen wir uns der Vorstellung, die wohl ein jeder im Kopf hat. Webseitenbetreiber X wirbt für ein thematisch passendes Produkt Y und User Z, der über die eingebundene Werbung aufmerksam wird, kauft das Produkt. XYZ fertig, so einfach ist das also?

Affiliate Marketing im Jahre 2016

Das Grundprinzip ist geblieben, die Wege zum Ziel jedoch deutlich komplexer geworden. Auch wenn sich im Jahre 2016 der Ausdruck Content Publisher noch immer wohlklingend in den Ohren der Werbetreibenden anhört, so ist doch festzuhalten, dass diese im modernen Affiliate Mix oft nur schmückendes Beiwerk im Konzert der großen, sich selbst ins Affiliate outsourcenden, Online Kanäle sind.

Wo vor einigen Jahren Kooperationen im Bereich Couponing, Preisvergleich oder gar Retargeting nur über direkte Verträge auf CPC oder TKP Basis mit den Anbietern zu gestalten waren, holen sich diese Ihren Content mittlerweile auch über den Affiliate Kanal ins Portfolio.

CPC im Affiliate Marketing?

Selbstverständlich ist es für jedes moderne Affiliate Netzwerk möglich eine solche Zusammenarbeit anhand eines Klickpreises oder der Anzahl der Impressions abzurechnen. Doch wollen das die Werbetreibenden überhaupt, wenn sich beim Gedanken an Performance Marketing eher Begriffe wie CPO oder CPL in den Köpfen festgesetzt haben? Ohne Zweifel sind auch CPC und TKP Abrechnungsmethoden für ein erfolgsbasiertes Modell – wahrgenommen werden sie als solche jedoch von der Masse bislang nicht.

Die Lösung heißt eCPC

Um den Advertisern dennoch die gewünschte Werbeleistung auf Basis von Sales oder Leads anbieten zu können, bedienen die Publisher sich des eCPC bzw. eTKP als Hilfsmittel. Das „e“ steht in diesem Fall für effective und bedeutet nichts anderes als einen hochgerechneten, also effektiven, Preis pro Klick, den ein Publisher mit den generierten Sales erreicht. So lässt sich die Wirtschaftlichkeit leicht anhand der eigenen Mediadaten ermitteln.

Spannend wird es dann, wenn sich die Kooperation auf CPO Basis als unrentabel erweist, denn es muss nicht immer eine direkte Provisionserhöhung für den Publisher sein. Sind beide Seiten gewillt, kann mit einem Mittelweg gegengesteuert werden. Die sogenannten Hybridmodelle finden daher immer häufiger den Weg in das Affiliate Marketing und lassen den CPC als unterstützende Maßnahme salonfähig werden.

Hybridmodelle als profitabler Mittelweg

Zusätzlich zur Vergütung pro Conversion wird bei einem Hybridmodell die Medialeistung des Publishers mitberücksichtigt, auch wenn diese nicht mittelbar zum Abschluss führt. Diese Wertschätzung findet dann häufig durch einen begleitenden CPC oder TKP Einzug in das Affiliate Programm. Wohlgemerkt fällt dieser deutlich geringer aus, als dies aus direkten, nur auf diesen Faktoren basierenden Modellen, gewohnt ist.

  • Beispiel 1: 5% CPO + 0,05 EUR CPC
  • Beispiel 2: 3,00 EUR CPL + 0,001 EUR CPI (=1,00 EUR TKP)

Was für den Advertiser unter Umständen nur eine Umverteilung von Budget ist, kann einem Publisher zu Profitabilität verhelfen und dadurch letztendlich den eigenen Umsatz und Profit zum Teil deutlich erhöhen. Auch wenn es letztendlich kein Stilbruch ist, so kann ein kleiner Schritt weg von der Norm schon große Wirkung haben.

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Was wir für Sie tun können

Als Agentur, die das Zusammenspiel aus Advertisern und Publishern versteht, ermitteln wir in der Kommunikation mit Ihren Partnern Potentiale für Ihr Affiliate Programm. Um Ihnen auch teils komplexere Leistungen als „das klassische Affiliate“ anbieten zu können, arbeiten wir dementsprechende Lösungen aus – gerne auch im Hybridmodell. Kontaktieren Sie uns.

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